Berufsschule Tierwirt Geflügel

In der Berufsschule Theorie trifft Praxis

Weiterlernen? Der Unterricht in der Berufsschule vermittelt dir das nötige Hintergrundwissen für die betriebliche Praxis. Aber vor allem bringt es dir genau, was du für deinen erfolgreichen Abschluss als Tierwirt Geflügel brauchst. 

Ausbildungsbetriebe bundesweit
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Ausbildungsdauer
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Fachrichtungen zur Auswahl
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AUF EINEN BLICK

Eine Ausbildung, drei Orte

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Berufspraxis kennenlernen

Finde heraus, was Tierwirt/in Geflügelhaltung bedeutet – Alltag, Aufgaben, Perspektiven. Ausgebildet wirst du in einem anerkannten Ausbildungsbetrieb.

Du findest bestimmt auch in deiner Wunschregion deinen zukünftigen Ausbildungsbetrieb. Suche einfach in unserem Stellenfinder!

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Fachtheoretische Ausbildung

In der Berufsschule findet die Theorie im Blockunterricht statt. Das bedeutet, dass du 2 Wochen durchgängig  in der Schule lernst. Pro Schuljahr gibt es zwischen 10 und 14 Wochen Blockunterricht.

In Bayern und Baden-Württemberg wird das erste Ausbildungsjahr als Berufsgrundschuljahr in Vollzeit in der Berufsschule verbracht.

In Niedersachsen ist dies ebenfalls möglich, aber nicht verpflichtend.

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Überbetriebliche Ausbildung

Die Wissensvermittlung erstreckt sich über sämtliche Bereiche der Geflügelhaltung von der Zucht bis zur Vermarktung. Dieses Angebot ist einzigartig in Deutschland.

In überbetrieblichen Ausbildungsstätten  werden ergänzende Lehrgänge, wie z. B. Grundlehrgang Geflügelhaltung, Schlepper- oder Schweißkurs, angeboten. Sie ist Zulassungsvoraussetzung für die Abschlussprüfung.

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Was du für eine erfolgreiche Ausbildung mitbringen solltest und worauf es ankommt, erfährst du jetzt:

Das bringst du mit

Zusammengefasst: Interesse an Tieren ist natürlich unverzichtbar. Genauso wichtig sind Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein für die Aufzucht von Geflügel. Wichtig wird ebenfalls sein, das Verhalten der Tiere genau zu beobachten und ein sehr gutes technisches Verständnis von der Stalleinrichtung zu entwickeln. Genauigkeit, z.B. bei der Stallreinigung und Maschinenpflege ist von hoher Bedeutung.

IN DER BERUFSSCHULE

Lerne den Job richtig kennen

Fit für den Job als Geflügelwirt wirst du in der Berufsschule gemacht. Die Abschlussprüfung besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil. Informiere dich gleich hier, was dich erwartet.

Du fragst, wir antworten

Die wichtigsten Fragen rund um die Ausbildung – kurz und ehrlich beantwortet.

Für die Ausbildung zum Tierwirt Geflügel oder Landwirt Geflügel wurden länderübergreifende Berufsschulen eingerichtet.

Zuständige Berufsschulen

Du wohnst in Bayern oder Rheinland-Pfalz, so ist die zuständige Berufsschule das Staatliche Berufliche Schulzentrum Ansbach-Triesdorf.

Wohnst du in Baden-Württemberg oder Hessen, kannst du dich für eine der beiden zuständigen Berufsschulen – das Staatliche Berufliche Schulzentrum Ansbach-Triesdorf oder die Berufsbildenden Schulen des Landkreises Saalekreis – entscheiden.

Wohnst du in Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein oder Thüringen, lernst du in den für dich zuständigen Berufsbildenden Schulen des Landkreises Saalekreis.

Alle Unterrichtsthemen und die verschiedenen Kompetenzbereiche werden im Ausbildungsrahmenplan festgehalten, damit sich die Auszubildenden alle grundlegenden, fachtheoretischen Kenntnisse für den späteren Beruf aneignen können.

Die moderne Ausbildung umfasst 5 Schwerpunkte:

  • Das Arbeiten mit Tieren
  • Die Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt
  • Technik und Arbeitsalltag im Betrieb
  • Organisation, Wirtschaft und Kommunikation im Betrieb
  • Rechte und Pflichten in der Ausbildung

Die Abschlussprüfung zum Tierwirt Geflügel beinhaltet einen praktischen Teil und einen theoretischen Teil.

Die praktische Prüfung

Im Praxisteil zeigst du den Prüfern dein Wissen zu Themenbereichen, wie Produktgewinnung und Vermarktung oder Herdenmanagement. Du wirst deine Kenntnisse zu betrieblichen Arbeitsabläufen, gesetzlichen Vorgaben, wirtschaftliche Aspekt zeigen.

Die theoretische Prüfung

Im schriftlichen Teil stellst du dein Können unter Beweis, indem du praxisbezogene Aufgaben löst und zeigst, dass grundlegende betriebliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge erlernt hast. 

Gut zu wissen, was du später brauchen kannst.

Tierhaltung & Herdenmanagement

Kontrollgänge, Fütterung, Tierbeobachtung, Gesundheitsvorsorge, Impf- und Lichtprogramme, Stallklima und Tierwohl.

Eier gewinnen, sortieren und vermarkten; Mast- und Zuchtgeflügel betreuen; Veredelung, Hygiene, Qualitätssicherung und Dokumentation.

Automatische Fütterung, Lüftung, Tränken, Reinigung, Wartung, betriebliche Abläufe, Kosten, Vermarktung und rechtliche Vorgaben.

In Bayern ergänzt das Versuchs- und Bildungszentrum für Geflügelhaltung in Kitzingen die praktische Ausbildung mit Modulen zu Legehennen, Mastgeflügel, Veredelung, Sonder-/Wassergeflügel sowie Zucht und Vermehrung.

Zur Ausbildung gehören das zuverlässige Führen eines Berichtsheftes, eine Zwischenprüfung und eine Abschlussprüfung, die sich aus schriftlichen, praktischen und fachlichen Teilen zusammensetzt.

Legehennenhaltung

Du betreust Hennen und sorgst für gesunde Tiere und beste Eierqualität.

Junghennenaufzucht

Du ziehst Küken zu gesunden Junghennen auf und begleitest die ersten Wochen.

Mastgeflügel

Du betreust Masthähnchen oder Puten und überwachst Fütterung und Wachstum.

Brüterei

Du steuerst die Brut, überwachst den Kükenschlupf und arbeitest mit moderner Technik.

Zucht & Vermehrung

Du arbeitest mit Elterntieren und sicherst Qualität für die nächste Generation.

Technik & Daten

Sensoren, Fütterungsanlagen, Stallklima – du lernst moderne Landwirtschaft praktisch kennen.

Bereit für deinen Start? Finde deinen Betrieb!

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